Fotos: © 2017 J.M.Huber

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele aktiv künstlerisch schaffende Menschen aus Rheinhessen bis zum 9.11. eines jeden Jahres seit nunmehr 25 Jahren in der Veranstaltungsreihe „Wider Tyrannei und Gewalt“ und nun auch bei dem Programm vom 9.11.2017 mitwirkten, ungeachtet der hinter diesen Menschen stehenden stillen Helfer.

Das Programm der Abendveranstaltung in der Rommersheimer Kirche hatte hatte 12 Beiträge, eines davon von Afemdi. Die Energiequelle ist Kantor Klaus Günter Brand, der sich vor 25 Jahren entschlossen hat, den 9. November mit der wiederkehrenden Veranstaltung „Wider Tyrannei und Gewalt“ in Erinnerung zu rufen und wach zu halten. Er will damit daran erinnern, daß die Kundgebung vom  4. November 1989 mit mehr als 500.000 Demonstranten auf dem Berliner Alexanderplatz nur vier Tage später in einem gewaltlosen Vorgang zum Fall der Berliner Mauer am Abend des 9. November 1989 führte.

28 Jahre später – wiederum an einem Donnerstag –  war weiterhin der gewaltfreie Widerstand gegen „Tyrannei und Gewalt“ das Grund-Thema der Veranstaltung in der kleinen wunderschönen, restaurierten Kirche in Wörrstadt-Rommersheim, ein bauliches Schmuckstück in Rheinhessen. Elke Scheiner berichtete unter Benutzung der ABC-Würfel der SchülerInnen der Klasse 4 der St. Marienschule aus Alzey  über den vergeblichen gewaltlosen Widerstand gegen das Pinochet-Regime von Victor Jara in Chile.

Die drei Lieder von Victor Jara „Venian del desierto“, „Lo uniquo tengo“ und „Vientos del pueblo“ trugen Josef  Kleinfelder, Wörrstadt, Gitarre, Irmgard Kleinfelder, Wörrstadt, Cello und  Marie-Carmen Lichti, Frankfurt, Gesang, vor.

Translate »